Nationales Aktionsbündnis Wiederbelebung
Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten
Nationales Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB) setzt sich dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten. Wichtig ist, überhaupt zu handeln. Im Ernstfall genügen wenige Schritte:
PRÜFEN | RUFEN | DRÜCKEN
Hinter dem Bündnis stehen zahlreiche Fachgesellschaften und Hilfsorganisationen, die sich für die Laienreanimation einsetzen. Gemeinsam möchten sie mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema schaffen, Informationen bereitstellen und so mehr Menschen dazu bringen, im Ernstfall zu helfen. Zudem unterstützt NAWIB bundesweit Aktionen zum Thema Wiederbelebung. Das Bündnis wird vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit.
Gründungsmitglieder
Im Jahre 2016 haben sich 13 Fachgesellschaften und Hilfsorganisationen mit der damaligen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, seit 02.2025 „Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)“) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zusammengeschlossen und Nationales Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB) gegründet. NAWIB stellt Informationen bereit und unterstützt bundesweit Aktionen zum Thema Wiederbelebung mit dem Ziel die Laienreanimationsquote in Deutschland zu erhöhen.
Forumsmitglieder
Seit 2017 erfolgt eine stetige Erweiterung des NAWIB-Netzwerks um neue Mitglieder aus dem Bereich der Wiederbelebung. Dieses "Forum" dient dem fachlichen Austausch.
Gründungsmitglieder
ÄLRD - Bundesverband der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst
Deutschland e.V.
Zweck des Bundesverbandes der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst Deutschland e.V. (ÄLRD) ist der Erfahrungsaustausch, Abstimmung und Fassen von fachbezogenen Beschlüssen, Abfassen von fachbezogenen Stellungnahmen für die Öffentlichkeit, die Entwicklung, Förderung und Bewertung von rettungsmedizinischen und -organisatorischen Konzepten.
ASB - ARBEITER-SAMARITER-BUND Deutschland e. V.
Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. (ASB) ist eine bundesweit tätige, parteipolitisch und konfessionell unabhängige gemeinnützige Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation, die von über 1,5 Millionen Mitgliedern unterstützt und getragen wird.
BDA - Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V.
Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) vertritt seit 50 Jahren die Berufsgruppe der Anästhesisten in sämtlichen berufspolitischen Belangen und darüber hinaus.
DHS - DEUTSCHE HERZSTIFTUNG e. v.
Die Deutsche Herzstiftung e. V. (DHS) ist eine Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Krankheiten. Der Verein mit Sitz in Frankfurt am Main wurde im Jahr 1979 von Kardiologen gegründet; er hat 107.600 Mitglieder.
DGAI - Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. v.
Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) ist eine medizinische Fachgesellschaft mit über 15.000 Mitgliedern.
DGK - Deutsche Gesellschaft für KARDIOLOGIE - Herz- und kreislaufforschung e. v.
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) ist eine gemeinnützige wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit mehr als 12.000 Mitgliedern und Sitz in Bad Nauheimund ist die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und Kongressen, die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder und die Veröffentlichung von medizinischen Leitlinien.
DIVI - DEUTSCHE INTERDISZIPLINÄRE VEREINIGUNG FÜR INTENSTIV- UND NOTFALLMEDIZIN e. V.
Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e. V. (DIVI) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland.
DLRG -
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. v.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. (DLRG) ist ein gemeinnütziger Verein. Er ist organisatorisch gegliedert als gemeinnützige und selbstständige Wasserrettungs- und Nothilfeorganisation. Sie arbeitet grundsätzlich ehrenamtlich mit freiwilligen Helfern.
DRK - DEUTSCHES ROTEs KREUZ e. v.
Das Deutsche Rote Kreuz e. V. (DRK) ist die nationale Rotkreuz-Gesellschaft in Deutschland nach den Genfer Abkommen und als solche Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung mit Hauptsitz in Berlin. Das DRK hat fast drei Millionen Mitglieder.
GRC - German Resuscitation Council e. V.
Der Deutsche Rat für Wiederbelebung – German Resuscitation Council e. V. (GRC) - ist ein Verein, dessen Hauptzweck die Aufklärung, Ausbildung und Forschung auf dem Gebiet der Wiederbelebung ist. Sitz des Vereines und der Geschäftsstelle ist in Ulm. Gründungsdatum war der 13. Dezember 2007.
JUH - Johanniter-UNFALL-HILFE e.v.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist als Ordenswerk des Johanniterordens eine evangelische Hilfsorganisation und eine der größten Hilfsorganisationen Deutschlands. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist verbreitet unter dem Namen Johanniter bekannt
MHD - MALTESER HILFSDIENST e. v.
Der Malteser Hilfsdienst e. V. (MHD) ist mit über einer Million Mitgliedern und Förderern einer der großen caritativen Dienstleister in Deutschland und bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten. 1953 durch den Malteserorden und den Deutschen Caritasverband gegründet, steht der christliche Dienst am Bedürftigen im Mittelpunkt der Arbeit.
Stiftung Deutsche Anästhesiologie
Die Stiftung Deutsche Anästhesiologie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) gegründet. Ziel der Stiftung Deutsche Anästhesiologie ist es, die beste Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Konkret kümmert sie sich um die verstärkte Förderung und Entwicklung der Fort- und Weiterbildung, Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit auf den Gebieten der Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und anderen Gebieten der perioperativen und palliativen Medizin.
Forumsmitglieder
15 Minuten FÜRS ÜBERLEBEN e.V.
15 Minuten fürs Überleben e.V. ist ein gemeinnüziger Verein, der helfen soll, die Zeit unmittelbar nach einem Notfall- oder Herzstillstand, mit einfachen, aber überlebenswichtigen Maßnahmen zu überbrücken, bis professionelle Hilfe eintrifft. Ziel des Verieins ist es, möglichst viele Menschen in Notfallhilfe und Frühreanimation auszubilden, um die Überlebenschancen der Patienten zu erhöhen.
ADAC Stiftung
Die ADAC Stiftung konzentriert sich in ihrer Arbeit auf zwei Themen: Lebensrettung und Mobilität. Sie setzt sich dafür ein, dass Menschen mit akuten Verletzungen oder in lebensbedrohlichen Situationen im ganzen Land schnelle und wirksame Hilfe erhalten. Und dass alle Menschen in Deutschland ihrem Bedürfnis nach Mobilität sicher und nachhaltig nachkommen können. Zudem fördert sie mit der Einzelfallhilfe gezielt die soziale Teilhabe von Unfallopfern und ihren Familien. Die Stiftung ist seit ihrer Gründung 2016 alleinige Gesellschafterin der gemeinnützigen ADAC Luftrettung und fördert interdisziplinäre Projekte im Rettungswesen.
BAND - Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands E.V.
Die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) e.V. ist die Dachorganisation der 12 deutschen Notarztarbeitsgemeinschaften und vertritt die Interessen von den rund 12.000 Mitgliedern.
BJÖRN STEIGER STIFTUNG
Die Björn Steiger Stiftung ist eine gemeinnützige Organisation, deren Ziel seit 1969 die Verbesserung der Notfallhilfe und des Rettungswesens in Deutschland ist.
Emergency German Education and Disaster Academy (EGEDA)
Die Emergency German Education and Disaster Academy (EGEDA) bildet sowohl Fachkräfte als auch Laien in den Bereichen Notfallvorsorge, -reaktion und -bewältigung aus und bietet eine breite Palette von Programmen an, die auf die Bedürfnisse unterschiedlichster Zielgruppen zugeschnitten sind, von Ersthelfenden und Notfallmanagern bis hin zu Unternehmen und Gemeinden.
GERALD ASAMOAH STIFTUNG für herzkranke Kinder
Die Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder unterstützt ausgewählte Projekte, die das Ziel haben, herzkranken Kindern und ihren Familien zu helfen.
HERZRETTER (Ich kann Leben Retten! e.V.)
Herzretter wurde 2018 nebst dem Verein „Ich kann leben retten!“ für die Ausbildung von Kindern & Jugendlichen gegründet, um auch Erwachsenen das Thema der Laienreanimation näherzubringen. Initiator Dr. med. Martin Buchholz setzte nach einen persönlichen Erlebnis das Ziel, die Laienreanimation kurz, lebendig und verständlich für Jeden zugänglich zu machen.
LÖWEN RETTEN LEBEN
Seit 2015 bietet die Landesinitiative "Löwen retten Leben" den passenden Rahmen für Aufklärungs- und Fortbildungsarbeit für erfolgreiche Reanimation und kooperiert hier mit Kliniken und Schule, bzw. Notärzt*innen und Lehrer*innen, um gemeinsam im Schulterschluss dafür Sorge zu tragen, dass nachhaltige Strukturen dafür wachsen und gedeihen können.
NÜRNBERGER NOTÄRZTE e.V.
Der Verein Nürnberger Notärzte e.V. wurde bereits 1991 gegründet und hat das Ziel, die hochqualifizierte notfallmedizinische Versorgung des Großraumes Nürnberg zu verbessern. Der Nürnberger Verein war Vorbild für zahlreiche ähnliche Gruppen in Bayern und darüber hinaus.
Pepinière Stiftung
2016 gründet sich auch der gemeinnützige Pépinière Stiftung im brandenburgischen Frankfurt (Oder). Der Verein bündelte die Infrastruktur für die Initiative, und stellte Spendenquittungen aus. Außerdem fanden sich neue Unterstützer der Kampagne – in Anlehnung an den Namen der Initiative nennen diese sich „Heldenmacher“. Im Jahr 2016 wurde die Initiative schließlich auch von Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke ausgezeichnet.
REGION DER LEBENSRETTER E.V.
Der gemeinnützige Verein Region der Lebensretter e.V. wurde 2017 in Freiburg von führenden Notfall- und Intensivmedizinern, Verantwortlichen des DRK, sowie der Stadt Freiburg gegründet. Der Verein etabliert in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen, den Feuerwehren und Leitstellen das System FirstAED in der Region. Er rekrutiert Ersthelfer und kümmert sich darum, dass für den Notfall möglichst viele funktionsfähige Defibrillatoren rund um die Uhr öffentlich zugänglich sind.
SACHSEN RETTEN LEBEN
Im Juni 2014 wurde bei der Kultusministerkonferenz beschlossen, erste Hilfe auch in Deutschland in den Lehrplan aufzunehmen und ab der 7. Klasse einzuführen. Ziel von "Sachsen retten Leben" ist es, die Reanimation in Sachsen im Schulunterricht zu etablieren, um Berührungsängste zu vermeiden und Kenntnisse frühzeitig zu erlernen.
Stiftung Universitätsmedizin Münster
Die Stiftung Universitätsmedizin Münster setzt sich stark für die flächendeckende Einführung von verpflichtendem Reanimationsunterricht an Schulen in Nordrhein-Westfalen ein. Sie war an der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung beteiligt, die die obligatorische Einführung des Reanimationsunterrichts ab dem Schuljahr 2026/27 vorsieht.
Das NAWIB wird unterstützt durch das BIÖG.
BIÖG - Bundesinstitut für Öffentliche gesundheit
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde durch Erlass vom 20. Juli 1967 als nicht rechtsfähige Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für das Gesundheitswesen mit Sitz in Köln errichtet und ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
Seit dem 13. Februar 2025 trägt die bisherige Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) den neuen Namen „Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit“ (BIÖG).
Mit dieser Neuausrichtung wird der öffentliche Gesundheitssektor in Deutschland gestärkt und der Public-Health-Ansatz noch besser an internationale Standards in der Gesundheitsförderung und Prävention angepasst.
Es verfolgt das Ziel, Gesundheitsrisiken vorzubeugen und gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit unterstützt das BIÖG das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB) und setzt sich dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten. Im Ernstfall genügen wenige Schritte:
PRÜFEN | RUFEN | DRÜCKEN
Kontakt
Geschäftsstelle des NAWIB
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Maarweg 149-161
50825 Köln
Tel.: 0221/8992-0
E-Mail: wiederbelebung(at)bioeg.de